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ÖGPW Veranstaltungsarchiv

2010     2009     2008     2007 und früher

Vortrag und Diskussion: Was ist Qualität in der politischen Führung?, 28. Juni 2010, Wien
Vortrag und Diskussion: Verfassungsrichter - Totengräber der Europäischen Integration?, 20. April 2010, Salzburg
Podiumsdiskussion: Die öterreichische Politikwissenschaft von außen betrachtet, 12. April 2010
Podiumsdiskussion: Die Energiesicherheit der EU, 27. Jän. 2010, Wien
Sektion Europaforschung / Public Lecture: The implementation of EU law, 18 January 2010, Vienna
Sektion CEP / Public Lecture: How electoral systems affect MPs' positions, 13 January 2010, Vienna

1970-2010 / 40 Jahre ÖGPW Logo1970 - 2010 / 40 Jahre ÖGPW

Vortrag von Prof. Dr. Alexander van der Bellen/Die Grünen
zum Thema „Was ist Qualität in der politischen Führung?“

Ort: Österreichisches Institut für Internationale Politik (OIIP), Berggasse 7, 1090 Wien
Zeit: Montag, 28. Juni 2010, 19.00

Alexander van der Bellen             Alexander van der Bellen und Doris Wolfslehner

In der anschließenden Diskussion galt es mit dem Gastreferenten vor allem folgende Fragen zu erörtern:
• Wie kann Qualität im Rahmen von politischen Abläufen definiert werden?
• Welche Freiräume haben Politikerinnen und Politiker zur Gestaltung von Themen in ihrem täglichen politischen Handeln?
• Wo liegen pro futuro die Herausforderungen, um Qualität der Entscheidungen von Politikerinnen und Politikern als Maßgröße zu etablieren?

Moderation: Dr. Doris Wolfslehner, Vorstandsmitglied der ÖGPW

Zusammenfassung (pdf)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der ÖGPW Sektion Political Leadership.

 Logo 40 Jahre ÖGPW1970 - 2010 / 40 Jahre ÖGPW

Öffentlicher Vortrag am Salzburg Centre of European Union Studies

Univ.-Prof. i.R. Dr. Heinrich Schneider

"Verfassungsrichter - Totengräber der Europäischen Integration?"

Begrüßung und Einleitung: Univ.-Prof. Dr. Sonja Puntscher-Riekmann

In seinem Urteil zum Vertrag von Lissabon unterstrich der deutsche Bundesverfassungsgerichtshof die Bedeutung des Subsidiaritätsprinzips und machte deutlich, dass die Verfügungsgewalt über die Grundordnung der Europäischen Union alleine bei den Mitgliedstaaten verbleibt. Auch in Tschechien erfolgte die Ratifizierung des Reformvertrages erst nach Prüfung durch das oberste Verfassungsgericht. Weisen diese Urteile, in deren Mittelpunkt die Wahrung der Souveränität der Mitgliedsstaaten steht, auf eine Krise des europäischen Integrationsprojektes hin?

Sonja Puntscher-Riekmann und Heinrich Schneider / Salzburg / Edmundsburg / 20. April 2010

Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Vortrages von Heinrich Schneider, der am 20.4. 2010 um 18.00 Uhr auf der Edmundsburg (Europasaal) stattfand. Alle Interessierten waren herzlich zu diesem Vortrag eingeladen, der anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft (ÖGPW) gemeinsam mit der Abteilung für Politikwissenschaft und dem Salzburg Centre of European Union Studies veranstaltet wurde.

Videostream der Veranstaltung auf UniTV - Das Salzburger Uni Fernsehen

Zeit / Dienstag, 20. April 2010, 18:00 Uhr
Ort / Edmundsburg, Europasaal, Mönchsberg 2, 5020 Salzburg

Logo 40 Jahre ÖGPW1970 - 2010 / 40 Jahre ÖGPW - Auftaktveranstaltung

Podiumsdiskussion

"Die österreichische Politikwissenschaft von außen betrachtet"

Welche Rolle nimmt die Politikwissenschaft in Österreich im Vergleich zu anderen Ländern ein? Wie ist der Status der Politikwissenschaft?

Plakat zur Podiumsdiskussion am 12.02.2010Es diskutieren:
- Reinhard Heinisch (Universität Salzburg)
- Gerhard Lehmbruch (Universität Konstanz)
- Anton Pelinka (CEU Budapest)
- Barbara Prainsack (King's College London)
Moderation: Karin Liebhart (Universität Wien)

Zeit / Montag, 12. April 2010, 18:30 Uhr
Ort / Albert Schweitzer Haus, Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien

Videostream der Veranstaltung auf etalks.tv

etalks.tv Videostream der Podiumsdiskussion am 12. April 2010

Kurz CV der DiskussionsteilnehmerInnen:

Reinhard Heinisch: Leiter der Abteilung Politikwissenschaft der Universität Salzburg; Professor für Österreichische Politik; ehemals Professor für Politikwissenschaft und Internationale Studien an der Universität Pittsburgh; Arbeitsschwerpunkte: Politische Systeme, Populismus, Parteien

Gerhard Lehmbruch: emeritierter Professor der Universität Konstanz und ÖGPW Ehrenmitglied; Träger des Lifetime Achievement Awards des European Consortiums for Political Research (ECPR); Arbeitsschwerpunkte: politische Interessensvermittlung, Institutionen, Demokratietheorien, Politikentwicklung

Anton Pelinka: emeritierter Professor der Universität Innsbruck; derzeit Professor für Politikwissenschaft und Nationalismusstudien an der Central European University (CEU) in Budapest; Vorsitzender der Gesellschaft für Politische Aufklärung; Arbeitsschwerpunkte: Politische Kultur und Politisches System in Österreich, Vergleichende Parteien- und Verbändeforschung, Rechtsextremismus

Barbara Prainsack: promovierte in Wien zum Thema Stammzellenforschung; Senior Lecture in Medicine, Science & Society at the King’s College London; Arbeitsschwerpunkte: Politik und Religion, Bioethik und Biomedizin

Karin Liebhart: Dozentin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien; Vorsitzende der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft; Präsidentin der Central European Political Science Association (CEPSA); Arbeitsschwerpunkte: Demokratisierung, Identitätspolitiken, Erinnerungspolitiken, Kulturpolitik

Fördergeber:

BM für Wissenschaft und Forschung         MA 7 - Wien Kultur

Das Institut für europäische Integrationsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften lädt in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft Sie herzlich ein zur Podiumsdiskussion:

DIE ENERGIESICHERHEIT DER EU

TeilnehmerInnen:

Peter Slominski (Institut für europäische Integrationsforschung, ÖAW): Die Energiesicherheit in der politikwissenschaftlichen Debatte

Roland Götz (ehem. Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin): Die Energiebeziehungen zwischen der EU und Russland

Christian Dolezal (Nabucco-Pipeline Konsortium): Der Beitrag des Nabucco-Projekts zur Energiesicherheit Europas

Stephan Renner (Austrian Energy Agency): Energiesicherheit und Nachhaltigkeit

Diskussionsleitung: Gerda Falkner (Direktorin EIF)

Zum Thema:
Eine gesicherte Energieversorgung ist für das wirtschaftliche Wohlergehen und die politische Stabilität Europas unabdingbar. Der überwiegende Anteil der von den EU-Mitgliedstaaten verwendeten Energie, insbesondere Erdöl und Erdgas, muss jedoch aus Drittstaaten importiert werden. Russland nimmt diesbezüglich eine herausragende Position ein. Ausgehend von einer begrifflichen Klärung von Energiesicherheit widmet sich die Veranstaltung der konfliktträchtigen Energiebeziehung zwischen der EU und Russland sowie der Rolle des zukünftigen Gas-Pipeline-Projekts „Nabucco“, das die Abhängigkeit der EU von Russland reduzieren soll. Jenseits der klassischen Geopolitik wird auch die oftmals übersehene Frage diskutiert, inwieweit Nachhaltigkeit (d.h. Energieeffizienz und erneuerbare Energien) auch einen Beitrag zur europäischen Energiesicherheit liefern kann und soll.

Datum und Ort:
Mi, 27. Januar, 18h00
Theatersaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Sonnenfelsgasse 19/I, 1010 Wien

Einladung (PDF)

Das Institut für europäische Integrationsforschung der Österreichischen
Akademie der Wissenschaften und die Sektion Europaforschung der
ÖGPW laden Sie herzlich ein zum Vortrag :

THE IMPLEMENTATION OF EU LAW:
HOW MUCH DO WE KNOW, HOW CONTRADICTORY ARE THE
FINDINGS?

Vortrag von Dimiter Toshkov (Leiden University)

This lecture presents a literature review of all quantitative (statistical) studies of compliance with EU law. It introduces a new online database (published at the website of the Institute for European Integration Research at the Austrian Academy of Sciences) which presents a detailed and comprehensive overview and classification of the existing quantitative research on transposition and implementation of EU directives in the member states. The study discusses and compares the different conceptualizations and operationalizations of compliance used, the list and specifications of the explanatory variables included in the models, the hypotheses proposed, and, most importantly, the findings of the literature.

While the academic field has made progress in terms of assessing the scale and dimensions of the transposition failures in the EU, the causal inferences that the existing literature suggests are often weakly supported and sometimes contradictory when all studies are considered. The literature review suggests that only causal relationships that are specific for a certain time period, policy area, country, or type of legislation can be supported by empirical data, which means that broad generalizations about compliance in the EU might be impossible to uncover. The paper also suggests that decomposing the implementation process into its component stages, incorporating more rigorously the interactions between the Commission and the member states, and paying closer attention to the multilevel structure of the data in the statistical models can benefit future research on compliance in the EU.

Discussant: Michael Tatham (European University Institute, Florence)
Diskussionsleitung: Gerda Falkner (Direktorin EIF)

Datum und Ort:
Mo, 18. Januar, 17h00
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Sitzungssaal, 1. Stock
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien

Mehr Informationen auf:
http://www.eif.oeaw.ac.at/databases

LECTURE SERIES ON COMPARATIVE EUROPEAN POLITICS

co-organised by the Department of Methods in the Social Sciences at the University of Vienna, the Department of Political Science at the Institute for Advanced Studies and the Section “Comparative European Politics” of the Austrian Political Science Association (ÖGPW)

Simon Hug
University of Geneva

How electoral systems affect MPs' positions

13 January 2010, 16:30 – 18:00 h
University of Vienna, main building, court yard 5, staircase 9, 3rd floor, seminar room 2 (room 66) at the "Institut für Germanistik"

 

 
 

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ÖGPW Sektion - powi04

ÖGPW Sektion AGORA Demokratieforschung

Austrian PSA Section: Interpretative Policy Analysis

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