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Jubiläumsfonds der Stadt Wien für die Österreichische
Akademie der Wissenschaften
Aus Anlass des 150-jährigen Bestehens der Österreichischen
Akademie der Wissenschaften hat die Stadt Wien im Jahr 1997 in Zusammenarbeit
mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften den Jubiläumsfonds
der Stadt Wien für die Österreichische Akademie der Wissenschaften
gegründet.
Der Jubiläumsfonds fördert im Jahr 2010 Forschungsprojekte
zum Thema
Migration, kulturelle Diversität, Mehrfachidentität, Integration
die von Wiener Wissenschafter(inne)n initiiert und/oder in Wiener
Forschungseinrichtungen durchgeführt werden.
Die Kulturen der Welt sind in den letzten 40 Jahren verstärkt
durch Migration, die Auflösung ethnisch-kultureller Isolate,
kulturelle Diversität sowie offenere und gestaltbarere Identitäten
geprägt. Mit dieser Problemstellung haben nicht nur die alten
Einwanderungsländer, sondern zunehmend auch Kulturen zu tun,
für die das Phänomen neu ist. Gesellschaft und Kultur
befinden sich lokal, national, europäisch und global im Hinblick
auf das Phänomen Migration in dynamischen Veränderungs-
und Neuformierungsprozessen. Aus dieser Entwicklung resultieren
vielfältige Chancen, aber auch Probleme, auf die die Handlungsträger
in Politik und Verwaltung, in Wirtschaft und Gesellschaft adäquat
reagieren müssen.
Im Rahmen dieser Ausschreibung sind Einreichungen aus allen geistes-,
kultur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen möglich. Thematische
Wien-Bezüge sind erwünscht, aber nicht unbedingte Voraussetzung.
Es werden mindestens zwei Forschungsprojekte in der Höhe von
jeweils max. 80.000 Euro gefördert.
Einreichtermin: 30. September 2010
Bewerbungen:
Generalsekretär Univ.-Prof. Dr. Hubert Ch. Ehalt
Generalsekretariat des Jubiläumsfonds
Friedrich Schmidt-Platz 5
1082 Wien
Informationen:
Mag. Angelika Lantzberg, Generalsekretariat des Jubiläumsfonds,
Friedrich Schmidt-Platz 5, 1082 Wien,
Tel.: 4000 88742, e-mail: angelika.lantzberg@wien.gv.at
Dr. Barbara Haberl, Abteilung für Stipendien und Preise der
ÖAW, Tel. 01 51581-1311,
e-mail: barbara.haberl@oeaw.ac.at

HANNES ANDROSCH PREIS 2011
100.000 Euro Preisgeld für eine hervorragende sozial- und wirtschaftswissenschaftliche
Arbeit zur Gestaltung eines zukunftsweisenden wohlfahrtsstaatlichen
Systems
Information:
Von der gemeinnützigen "Hannes Androsch Stiftung bei derÖsterreichischen
Akademie der Wissenschaften (ÖAW)" wurdeder "Hannes
Androsch Preis 2011" ausgeschrieben zum Thema: "A Global
Challenge to our Social Future. The Design of a Social Security
System which can cope with the Dual Threat of Demographic Developments
and Financial Market Risk"
Dr. Hannes Androsch: "Der Wohlfahrtstaat gilt zu Recht als
eine der bedeutendsten Errungenschaften der Menschheit im 20.Jahrhundert.
Die damit verknüpften Systeme sozialer Sicherheit bedürfen
Adaptierungen, aber auch Neuerungen, um auch in Zukunft Bestand
zu haben. Vorrangige Aufgaben dabei sind zum einen, das Reißen
der sozialen Netze durch Überfrachtung zu verhindern und zum
anderen die Entwicklung neuer Modelle, die den im Zuge der jüngsten
schweren Finanz- und Wirtschaftskrise hervor getretenen Risken ebenso
Rechnung tragen wie dem demografischen Wandel durch ein erfreulicher
Weise gestiegenes Lebensalter. Nur dann wird der Wohlfahrtstaat
auch im 21.Jahrhundert bestehen und im globalen Maßstab Vorbildwirkung
erringen können."
Die Verleihung des Hannes Androsch Preises, eines der best dotierten
Wissenschaftspreise weltweit, ist für Mai 2011 vorgesehen.
Die Ausschreibung erfolgt über das globale wissenschaftlichen
Netzwerk der ÖAW.Die Einreichungen werden von einer Internationalen
Jury gereiht, über die Zuerkennung entscheidet der Vorstand
der"Hannes Androsch Stiftung bei der ÖAW". Die
Bewerbungsfrist endet am 31.Jänner 2011.
Link zur Ausschreibung:
http://www.oeaw.ac.at/deutsch/about/haprize/haprize.html

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