Veranstaltung

Methodenworkshop, 5. - 10. September 2005

Die Graduiertensektion der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft (ÖGPW), Powi04, veranstaltete vom 5. -10. September 2005 einen Methodenworkshop.

Als Erkennntis nach einem Studium der Politikwissenschaft, Ergebnis der ersten Graduiertenkonferenz im Mai 2004 und Erfahrung fast aller in Österreich promovierender PolitologInnen kann behauptet werden: Die Ausbildung in den Werkzeugen sozialwissenschaftlicher Analyse lässt hierzulande viele Wünsche offen! Einige davon haben wir uns selbst auf eine lange Liste geschrieben und mit Unterstützung der ÖGPW und des BMBWK (Abt. Gesellschaftswissenschaften) wahr werden lassen können:

Bei einer intensiven Sommerwoche haben 30 Doktoratsstudierende aus unterschiedlichen Ländern gemeinsam methodisch und methodologisch an ihren Projekten arbeiten können, und das mit professioneller Unterstützung namhafter SozialwissenschafterInnen, die wir für unser Projekt gewinnen konnten.

An vier thematisch fokussierten Arbeitstagen haben die TeilnehmerInnen ihre Projekte präsentiert und mit den Vortragenden weitere Vorgangsweisen erarbeitet bzw. Herausforderungen diskutiert:

Dienstag: Schwerpunkttag Diskursanalyse mit Chantal Mouffe (Uni Westminster) 
Mittwoch: Schwerpunkttag Quantitative Methoden mit Carsten Schneider (Central European University, Budapest) 
Donnerstag: Schwerpunkttag Qualitative Methoden/Interview/Ethnografie mit Manfred Lueger (WU Wien) 
Freitag: Schwerpunkttag Feministische Ansätze mit Regina-Maria Dackweiler (FH Bielefeld)

Den Abschluss am Samstag bildeten parallele Praxiseinheiten mit Vertreter/innen aus Forschungsprojekten: Zuzana Kiczkova/Comenius Universität Bratislava – Projekt „Frauengedächtnis“ (interpretative Analyse) und Nikola Langreiter/Arbeitsgruppe Historische Anthropologie, Wien (qualitative Interviews) sowie ein zusammenfassendes Panel.

Wir bedanken uns bei allen die aktiv beim Methodenworkshop teilgenommen haben!

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