Veranstaltungshinweise

Hier finden Sie eine Vorschau politikwissenschaftlich relevanter Veranstaltungen:

 

Universität Wien: IPW Lecture

Uncivic religion? The rise of Christian nationalism in 21st century Europe

Die ÖGPW Sektion Politik und Religion lädt in Zusammenarbeit mit Fabio Wolkenstein (Universität Wien) zum Vortrag „Uncivil religion? The rise of Christian nationalism in 21st century Europe“ von Anders Berg-Sørensen (Universität Kopenhagen) am 16 November 2022, 17:00 Uhr am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien ein. Einen Abstract sowie nähere Informationen finden Sie hier.

Heinrisch Neisser Lecture 2022 - October 18th 2022

Martin Selmayr: "Europe’s Economic and Monetary Union: How resilient, how future-proof is it today?"

We cordially invite you to this year's Heinrich Neisser Lecture at the Institute for Advanced Studies (IHS) on October 18, 2022, at 6 pm. With Martin Selmayr, Head of Representation of the European Commission in Austria and former Secretary General of the Commission, we are proud to have won a renowned speaker.

With inflation rates reaching historical highs and the danger of fragmentation again on the radar screen of policy-makers, it is time to discuss how future-proof the euro as a single currency is today. Is it resilient enough to avoid another existential crisis? Or could it furthermore become a tool for strengthening Europe’s geopolitical position, as it was originally intended when it was created?

After a welcome address by IHS Scientific Director Klaus Neusser and opening remarks by IHS President Franz Fischler, EU Ambassador Martin Selmayr will give his lecture on Europe’s Economic and Monetary Union.

The public discussion chaired by Katrin Auel, Expert for Europe and Democracy at IHS, will be followed by a reception with food and drinks.

 
Participation: Please register for the event here.

13. Jahrestagung der IGPB am 29. und 30. September 2022 in Graz

Demokratie im Wandel. Welche Werte braucht die Politische Bildung?

Werte wie Freiheit, Gleichheit und Solidarität bilden das ethische Fundament demokratischer Ordnungen. Schwindet die Zustimmung zu diesen zentralen Leitlinien, wird auch die Basis der Demokratie brüchig. Rechtspopulismus, Entsolidarisierung, sinkendes Institutionenvertrauen oder die Radikalisierung im Zuge der Corona-Proteste sind Beispiele für dieses Erodieren.

Wissenschaftliche Befunde verweisen auf den Wandel gesellschaftlicher Wertvorstellungen und auf die Interpretationsoffenheit demokratischer Werte. Einerseits gelten gemeinsame Werte als Grundlage für ein friedliches Zusammenleben, andererseits dienen Werte in gesellschaftlichen Diskursen auch als Argument, um bestimmte Gruppen auszugrenzen.

In der Politischen Bildung besteht ein grundsätzlicher Konsens über die Ausrichtung an demokratischen Werten. In einer sich wandelnden Gesellschaft ergeben sich jedoch Kontroversen über deren Stellenwert und die Frage, wie diese Werte in der Praxis vermittelt werden könnten.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

Digitale Vortragsreihe: Rechtsextremismus und Politische Bildung

19. März - 28. Mai 2021

Eine Veranstaltungsreihe des Demokratiezentrums Wien und der Universität Wien
 

Europaweit lässt sich sowohl auf der Einstellungsebene als auch bei Wahlen verstärkt ein Trend zu einem wachsenden rechten bis rechtsextremen Gedankengut verzeichnen, der auch vor Bildungseinrichtungen wie der Institution Schule nicht Halt macht. Intersektional gedachte politische Bildungsarbeit versucht daher, von Diskriminierung betroffene Menschen dabei zu unterstützen, ihre diesbezüglich gemachten Erfahrungen zu  verarbeiten. Es sollen aber auch präventive Ansätze entwickelt werden, um Ideologien der Ungleichheit, Gewalt und Extremismus entgegenzuwirken.

Die Veranstaltungsreihe geht den Fragen nach, welche Konsequenzen die Rechtsextremismusforschung aus der Begeisterung für menschenverachtende Ideologien der Ungleichheit ziehen kann und welche Ansätze Pädagogik und Präventionsarbeit liefern, um diesen Tendenzen entgegen wirken zu können. Ausgehend von theoretischen Überlegungen zum Zusammenspiel von Rechtsextremismus und politischer Bildung werden diese mit pädagogischen Praxen in Beziehung gesetzt und Möglichkeiten und Hindernisse der Rechtsextremismusprävention nachgezeichnet.

Alle Informationen zur Reihe, inkl. Online-Teilnahme, finden Sie hier.

 

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