Politikdidaktik

Über die Sektion

Politische Bildung erfüllt eine wichtige Vermittlungsfunktion zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und den lernenden Bürger_innen. Die Auseinandersetzung mit Politikdidaktik ermöglicht es, die politikwissenschaftliche Forschung und Lehre weiterzuentwickeln und die Vermittlung politikwissenschaftlicher Erkenntnisse entsprechend zu fördern.

In diesem Zusammenhang möchte die Sektion den politikwissenschaftlichen Diskurs sowie damit verbundene Lehr- und Lernprozesse weiterentwickeln. Lehrende innerhalb der Politikwissenschaft sollen die Möglichkeit erhalten, Herausforderungen innerhalb der Lehre auszutauschen und gemeinsam didaktische Strategien und Handlungsweisen zu entwickeln. Des Weiteren sollen die Studierenden Raum erhalten, um ihre Bedürfnisse beim Lernen politikwissenschaftlicher Themen zu formulieren. Schließlich soll die Politikdidaktik als wissenschaftliche Disziplin in Österreich weiterentwickelt werden. Im Rahmen der Sektion sollen Veranstaltungen z.B. in Form von Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops angeboten werden und zudem Raum für die inhaltliche Förderung des politikwissenschaftlichen Nachwuchses geschaffen werden. Auch wäre der stärkere Austausch mit weiteren Interessenvertretungen eine Bereicherung.

Für die erste Phase der neugeschaffenen Sektion sind erste Treffen für die Planung der weiteren Schritte geplant.

Bei Interesse sowie im Falle von Fragen wenden Sie sich gerne an Lara Möller: lara.moeller[at]univie.ac.at

Sprecherinnen

Lara Möller, BA MA

Demokratiezentrrum Wien

Hegelgasse 5/6, 1010 Wien

lara.moeller[at]univie.ac.at

 

Mag. Katharina C. Zahradnik

Institut für Höhere Studien

Josefstädter Straße 38, 1080 Wien

katharina.zahradnik[at]univie.ac.at

 

Johanna Taufner, MA Msc

Demokratiezentrrum Wien

Hegelgasse 5/6, 1010 Wien

taufner[at]demokratiezentrum.org

Veranstaltungen

VORTRAG UND WORKSHOP MIT DR. ALEXANDER PREISINGER

Zeit: 18. März, 2020, 17:30-19 Uhr

Ort: ZLB Universität Wien, 1. Stock, Raum 1 0G 70, Porzellangasse 4, Stiege 2, 1090 Wien

Digitale Spiele sind spätestens seit der „Gaming Revolution“ durch die Smartphones
nach 2000 Teil der Lebenswirklichkeit einer stetig steigenden Zahl von Menschen
(siehe Daten der game – Verband der deutschen Game-Branche): Knapp jede*r
Zweite ist heute Gamer*in. Der Altersdurchschnitt liegt mittlerweile bei 37 Jahren
und mit 5,3 Mrd. Euro Umsatz (Deutschland) bilden digitale Spiele das größte
Unterhaltungssegment. Es lässt sich daher vom „Massenphänomen
Computerspiele“ und einer „Gaming Society“ sprechen.
Trotz ihrer Popularität werden digitale Spiele von den Fachdidaktiken Geschichte
und Politische Bildung noch immer kaum behandelt. Dabei bieten Städtebau- oder
Politiksimulatoren die Möglichkeit, Politik in unterschiedlichen Kontexten aktiv zu
„erleben“ und zu „gestalten“.

In diesem Vortrag werden digitale Spiele als (polit-)didaktische Unterrichtsmittel und
Möglichkeiten ihrer Didaktisierung vorgestellt.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, mit dem GameLab der
Fachdidaktik Geschichte digitale Spiele selbst auszuprobieren.


Um Anmeldung per E-Mail unter lara.moeller[at]univie.ac.at bis spätestens 17. März
wird gebeten!

FLYER

Tätigkeitsberichte der Sektion

Tätigkeitsbericht - 2019

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