Politik und Verwaltung

About us

Wir möchten uns aus politikwissenschaftlicher Perspektive mit dem Verhältnis von Politik und Verwaltung auseinandersetzen. Wir haben dabei fürs erste vor allem folgende Themen anvisiert:

  • Reflexion von Theorie und Praxis von Verwaltungsreform(en),
  • Verwaltung, Gesetzgebung und BürgerInnenbeteiligung,
  • Politisierung der Verwaltung,
  • Europäisierung und Internationalisierung in der Verwaltung,
  • Wissen, Expertise, Beratung und Lernen von Verwaltung und Politik.

Besonders wichtig ist uns der Diskurs zwischen Theorie und Praxis, was sich nicht nur in der Art der Auseinandersetzung mit den einzelnen Themenbereichen widerspiegelt, sondern auch im vielfältigen disziplinären Hintergrund und der institutionellen Verankerung unserer Mitglieder, die gleichermaßen universitären und außeruniversitären Institutionen, Fachhochschulen, Ministerien und ausgelagerten Verwaltungseinheiten angehören.

 

Sprecher der Sektion:

PD Dr. Peter Biegelbauer
Department Innovation Systems and Policy
AIT - Austrian Institute of Technology
Giefinggasse 4
A-1210 Wien
M: peter.biegelbauer(at)ait.ac.at

Dr. Christoph Konrath
Leiter der Abteilung Parlamentswissenschaftliche Unterstützung und Koordination
Rechts-, Legislativ- und Wissenschaftlicher Dienst
Dr. Karl Renner-Ring 3
A-1017 Wien
M: christoph.konrath(at)parlament.gv.at

DI Michal Sedlacko, PhD MSc
Lehre und Forschung Public Management
FH Campus Wien
Favoritenstraße 226
A-1100 Wien
M: michal.sedlacko(at)fh-campuswien.ac.at

 

 

Veranstaltungen der Sektion

13. November 2019, 17:00 - 18:30 Uhr

buchpräsentation „Bürokratische Demokratie, demokratische Bürokratie“ von Dr. Raoul Kneucker

Wo:  Institut für Höhere Studien, Salon, Josefstädter Straße 39, 1080 Wien

 

Einleitende Worte:    

THOMAS KÖNIG

PETER BIEGELBAUER

Impulsvortrag:           

RAOUL KNEUCKER

Diskussion:                

MICHAL SEDLACKO

Ob fachkundig oder persönlich betroffen – auf Bürokratie reagieren alle. Von Beginn an war Bürokratie mit Bürokratiekritik verbunden, zugleich handelt es sich dabei auch um einen sozialwissenschaftlichen Begriff. Zwar steht die österreichische Bürokratie im „Zeitalter der Legalität“ des europäischen 20. Jahrhunderts im Mittelpunkt der insgesamt sechs Annäherungen, doch ist das Thema des Buches die Bürokratie in den europäischen Ländern und in der EU.

Warum haben sich Gestalt, System und Strukturen der Bürokratie über hundert Jahre trotz enormen Wachstums und Funktionswandels der öffentlichen Verwaltung nur wenig geändert? Und warum setzte dann ausgerechnet am Ende des 20. Jahrhunderts eine umso massivere Veränderung des bürokratischen Apparats in Gestalt, Struktur und System ein? Und: Gibt es Alternativen zur Bürokratie?

Raoul Kneuckers verwaltungswissenschaftliche Analysen wollen Bürokratie vor Demokratie und Bürokratie für Demokratie verständlich machen – aber auch die Frage nach Demokratie für Bürokratie stellen. Eine Besonderheit ist, dass das Buch „literarische Lesarten“ als andersartige aber gleichwertige Sichtweisen zu Gestalt und Struktur der Bürokratie in die Analyse aufnimmt: Das sind die ab 1900 in der sich auflösenden Habsburger Monarchie veröffentlichten Werke von DichterInnen und DramatikerInnen, in denen Bürokratie als Thema auftaucht.

Raoul Kneucker ist Verwaltungs- und Politikwissenschafter, Honorarprofessor an den Universitäten Innsbruck und Wien, und war u.a. Generalsekretär des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) sowie bis 2002 Sektionschef für Internationale Angelegenheiten im Bundesministerium für Wissenschaft. Er hat zahlreiche Publikationen zum österreichischen Verwaltungsrecht sowie zur Forschungspolitik veröffentlicht.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Institut für Höhere Studien.

Um Anmeldung unter event[at]ihs.ac.at wird gebeten.

 

30. November 2018

Workshop „Navigating the Maze. Scientists and Public Policy Processes. What can we do to make communication between science and politics better?“"

Workshop der ÖGPW Sektion "Politik und Verwaltung" in Kooperation mit dem Institut für Höhere Studien mit dem Titel „Navigating the Maze. Scientists and Public Policy Processes. What can we do to make communication between science and politics better?“ organisiert. Dabei wurden die unterschiedlichen Kulturen und Arbeitsweisen in Politik und Wissenschaft und die daraus folgenden Probleme in der Kommunikation miteinander thematisiert. Die meisten der bisherigen Aktivitäten, welche die Kommunikationsprobleme zu adressieren suchen, konzentrieren sich auf die Ausbildung von BeamtInnen, WissenschaftlerInnen, JournalistInnen oder PR-ExpertInnen. Allerdings sind die bisherigen Erfolge dieser Kommunikationsanstrengungen bescheiden. Vor diesem Hintergrund wurden unter anderem einige neue Ideen im Hinblick auf die Vermittlung von Wissen über Politikprozesse für WissenschaftlerInnen diskutiert. Discussion leaders waren Claudio Radaelli (University College London), Peter Biegelbauer (AIT) sowie Thomas König (IHS).

 

12. Juni 2018

"Abschied vom New Public Management? Public Value als neues Leitbild für Staat und Verwaltun"

Zeit: 12. Juni 2018, 17 Uhr 

Ort: FH Campus Wien, Favoritenstraße 226, 1100 Wien (Station U1 Altes Landgut), Raum C.2.01.

In Verwaltung und Politik wird heute immer mehr von „Public Value“ gesprochen. In einer breiteren Öffentlichkeit wird das in Österreich vor allem mit der Frage nach der Zukunft öffentlich-rechtlicher Medien verbunden. „Public Value“ ist dabei ein Konzept, das als Reaktion auf Kritik an New Public Management entwickelt wurde. Im traditionellen Verwaltungsparadigma müssen Führungskräfte sicherstellen, dass Regeln und Verfahren eingehalten werden. Im New Public Management werden sie zu Managerinnen und Managern, die vor allem dafür sorgen, dass Leistungsziele vereinbart und erreicht werden können. Im Public Value Management sollen sie „Deliberations- und Bereitstellungsnetzwerke“ steuern und damit die Gesamtkapazität des Systems aufrechterhalten. Aber auch dieses Konzept wird zunehmend kritisch hinterfragt und kontrovers diskutiert.

Mit Beiträgen von Julia Dahlvik und Michal Sedlacko (Kompetenzzentrum für Verwaltungswissenschaften, FH Campus Wien) und Alexandra Schantl (KDZ - Zentrum für Verwaltungsforschung

 

10. Oktober 2017

Am 10. Oktober 2017 veranstaltete die Sektion Politik und Verwaltung eine Diskussion zum Thema:"Wie lange braucht es noch Juristinnen und Juristen in der Verwaltung? Entwicklungen und Diskussionen zu künstlicher Intelligenz, Rechtsanwendung und Demokratie".

Das Impulsreferat hielt Dr. Eva Maria Baumgartner.

 

6. April 2016

Am 6. April, 17:00-18:30 veranstaltet die Sektion "Politik und Verwaltung" im Bundeskanzleramt (Ballhausplatz 1, 1010 Wien, Wäscherstiege, 2. Stock, Zi. 0207.A) eine Diskussionsrunde zum Thema  „Wissensmanagement in Theorie und Praxis: ein Dialog von Verwaltung und Wissenschaft“ statt. Dabei gibt es zuerst einen Vortrag von Alexander Grünwald (Wirkungscontrollingstelle, Bundeskanzleramt) und einen Kommentar von Michal Sedlacko (Lehrgang Public Management, FH Campus Wien). Bitte melden Sie sich bei Eintreffen in der Portiersloge am Ballhausplatz 1 an, dort erhalten Sie auch eine Wegbeschreibung.

 

20. Jänner 2016

Die ÖGPW-Sektion „Politik und Verwaltung“ hat eine Diskussionsveranstaltung mit dem ehemaligen Vorsitzenden des Verwaltungsgerichtshofs, Univ. Prof. Dr. Clemens Jabloner, zum Thema

„Stellenwert und die Perspektiven rechtlichen Wissens und juristischer Zugänge in der Verwaltung“

organisiert. Die Veranstaltung findet am 20. Januar, von 17:00 bis 18:30 Uhr im AIT im Techgate Tower, im großen Besprechungszimmer im 7. Stock, statt

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